Wuppertal (ots) - Heute fanden im bergischen Städtedreieck mehrere Kundgebungen und Demonstrationen aus Anlass des 1. Mai statt. (s. hiesige Pressemeldung v. 29.04.2018, 15:00 Uhr)

In Remscheid verlief der Aufzug zwischen Markt und Theodor-Heuss-Platz friedlich, ebenso der Aufzug in Solingen zwischen Birkerstraße und Neumarkt. Zu beiden Veranstaltungen erschienen jeweils ca. 300 Personen.

In Wuppertal nahmen am Vormittag ca. 800 Personen an dem Aufzug des Deutschen Gewerkschaftsbundes zwischen Unterbarmer Bahnhof und Laurentiusplatz mit anschließender Kundgebung teil, die Veranstaltung verlief ebenfalls störungsfrei.

Darüber hinaus fanden sich ab 14:00 Uhr ca. 200 Personen auf dem Platz der Republik in Wuppertal-Elberfeld zu einer zuvor nicht angemeldeten Versammlung ein. Der Aufforderung der Polizei, einen Versammlungsleiter zu benennen, wurde nicht nachgekommen. Es kam zu einer Standkundgebung, ein Aufzug konnte nicht zugelassen werden. Eine Gruppe von ca. 25 Personen durchbrach daraufhin eine Absperrung der Polizei, alle Personen konnten noch im Nahbereich gestoppt und vorläufig festgenommen werden, es wurden Strafverfahren eingeleitet. Nach Abschluss der Maßnahme konnten alle Personen wieder entlassen werden, drei Jugendliche wurden ihren Eltern übergeben. Nach derzeitigen Feststellungen gab es eine leicht verletzte Versammlungsteilnehmerin sowie einen leicht verletzten Polizeibeamten. Die Standkundgebung löste sich im Laufe des Nachmittags am Versammlungsort auf. (sm)

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