Los geht’s, der Weihnachtseinkauf hat begonnen. Doch während die meisten Frauen bereits eifrig Geschenke fürs Fest kaufen, bleiben die Männer noch relativ gelassen. Eine große Umfrage der FOM Hochschule in Wuppertal unter 2714 Bürgerinnen und Bürgern aus dem Raum Wuppertal, Remscheid, Solingen hat ergeben, dass rund 41 Prozent der Männer erst in der letzten Woche vor Heiligabend ihre Weihnachtsgeschenke kaufen. Bei den Frauen sind es nur rund 20 Prozent, die auf den „letzten Drücker“ noch aktiv werden.

Mit 463 Euro, die sie für Geschenke ausgeben wollen, liegen die Bewohner des  Bergischen Landes fast genau im Bundesdurchschnitt (465 Euro). Noch wichtiger als Geld und Geschenke wäre den Befragten allerdings mehr frei gestaltbare Zeit. Rund 58 Prozent wünschen sich mehr Muße.

Geschenkgutscheine sind bei den Wuppertalern, Remscheidern und Solingern der absolute Renner zum Fest. 48 Prozent der Befragten gaben in den Interviews an, sie verschenken zu wollen. Dicht gefolgt von Kosmetik und Pflegeprodukten (44%), Büchern (43%), Konzert- und Theaterkarten sowie Uhren bzw. Schmuck (jeweils 40%).

Auch die Frage, wo die Bewohner des Bergischen Landes einkaufen, beantwortet die Studie: 67 Prozent kaufen in Einkaufszentren, 56 Prozent in Kaufhäusern und 54 Prozent in Fachgeschäften. Über die Hälfte der Befragten (54%) nutzt auch das Internet für den Kauf von Geschenken. Jeder Dritte (29%) wird auch auf einem Weihnachtsmarkt fündig.

Das Internet spielt bei der Informationsbeschaffung im Vorfeld des Kaufs eine wichtige Rolle. Jeder zweite Befragte informiert sich über Produkte und Qualität im Netz, nutzt Testergebnisse und beachtet Kundenbewertungen. Das persönliche Beratungsgespräch im Fachhandel ist ebenfalls fast jedem zweiten wichtig (49%). 61 Prozent hören bei ihrer Entscheidungsfindung auf den Rat von Freunden und Bekannten. Und natürlich spielen beim Geschenkekauf auch Angebote und Rabattaktionen eine Rolle: 55 Prozent der Befragten achten beim Kauf der Geschenke auf Schnäppchen.

Die Umfrage führte die FOM Hochschule in Wuppertal zwischen dem 15. September und 31. Oktober 2017 durch. Gefragt wurden 2714 Bürgerinnen und Bürger aus der Region Wuppertal, Solingen und Remscheid ab 12 Jahren in persönlichen „Face-to- Face“-Interviews. Die Ergebnisse findet ihr hier in der Übersicht.