Am 21. April ist Bachelor-Day!

Informiert euch über alle Bachelor-Studiengänge an der FOM Hochschule Wuppertal.

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Am Samstag, den 21. April 2018, ist am FOM Hochschulzentrum an der Kleinen Klotzbahn wieder „Bachelor Day“. Ein ganzer Tag voll mit Informationen rund um die Studiengänge am Hochschulzentrum in Wuppertal. Welcher Studiengang passt zu mir? Wie lassen sich Studium und Berufstätigkeit vereinbaren? Bei verschiedenen Probevorlesungen könnt ihr einen Einblick in den Studienalltag gewinnen und persönliche Fragen im Gespräch mit der Studienberatung klären. Und natürlich lernt ihr auch eure zukünftigen Dozenten kennen. Zum Beispiel Dr. Kerstin Lepique. Die Medizinerin wird euch in ihrer Vorlesung „Gesundheitsökonomie“ erste Einblicke in die Schwerpunkte des Studiengangs „Gesundheits- und Sozialmanagement“ geben.

Das Gesundheits- und Sozialwesen boomt. Aufgrund der wachsenden Nachfrage nach Leistungen im Gesundheitsbereich besteht ein hoher Bedarf an Fach- und Führungskräften mit betriebswirtschaftlichen Kenntnissen und Management-Know-how. Besonders in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Denn die Bereiche stehen stark unter Druck: Der Wettbewerb nimmt zu, der Alltag wird von Effektivität und Effizienz bestimmt. 

Umso wichtiger sei es, Führungskräfte auszubilden, die die Zusammenhänge des Gesundheits- uns Sozialsystems sowohl in ihrer ökonomischen als auch in der ethischen Dimension begreifen, erläutert Dr. Lepique. Die Probleme seien vielfältig: „Nicht zuletzt vor dem Hintergrund des demografischen Wandels mit einer immer älter werdenden Bevölkerung tauchen vermehrt Fragen zum Versorgungsbedarf und zu den Perspektiven zukünftiger medizinischer Versorgung auf“, weiß Dr. Lepique. Bei vorsichtigen Schätzungen werden wir bis 2025 zwischen 150.000 und 200.000 zusätzliche Pflegekräfte brauchen. Ein weiterer Trend: Die Bereitschaft, Eltern und alte Verwandte zu pflegen, ist stark rückläufig.

So gehe es auch darum, in Zeiten des Fachkräftemangels und des Wertewandels qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen und die Berufe im Pflegebereich durch erweiterte Kompetenzen und Verantwortung attraktiver zu machen. „Wir brauchen einen gut ausgebildeten Management-Nachwuchs, der das System versteht.“

In ihrem ärztlichen Alltag ist Dr. Lepique als Hausärztin in erster Linie Anlaufstelle für ihre Patienten. Als engagierte Betriebsärztin beschäftigt sie sich präventiv mit den Wechselbeziehungen zwischen Arbeits- und Gesundheitsschutz. Eine erfahrene Praktikerin also, die sich auch in ihrer wissenschaftlichen Arbeit sehr deutlich für eine stärkere Akademisierung der Pflege ausspricht.

Notwendig werde in Zukunft eine professionellere Aufgabenteilung sowie eine verbesserte Kooperation und Abstimmung der unterschiedlichen Aufgabenfelder, so Dr. Lepique. Auch das werde durch eine stärkere akademische Professionalisierung der Pflegeberufe ermöglicht. Dr. Lepique glaubt nicht, dass die neuen Akademiker in Konkurrenz zu den Medizinern stehen werden. Es gehe auch um die Überwindung berufspolitischer Egoismen. Sie ist davon überzeugt, dass es die Kommunikation mit den Ärzten sogar verbessern könnte, weil sie eher auf Augenhöhe stattfindet. „Wenn uns das gelingt und wir es zusätzlich schaffen, auf flachen Hierarchien zu kooperieren, werden sich Mediziner und Pflegekräfte besser auf ihre Aufgaben konzentrieren können“, ist sie sich sicher.

Bei all dem übersieht Dr. Lepique keineswegs die ökonomischen Zwänge einer qualitativ hochwertigen und humanen Versorgung besonders im Klinikbereich. „Doch dürfen die ethischen Fragen dabei nicht in den Hintergrund treten. Modernes Klinikmanagement bedeutet, sich im Spannungsfeld von Werten und Gewinnerwartung zu beweisen.“ Auch das wird sie ihren Studierenden vermitteln.

Und dann ist da noch die fortschreitende Digitalisierung in der Medizin: Sollen Algorithmen demnächst darüber entscheiden, ob und wie ein Patient behandelt wird? Wird das Smartphone des Patienten zum Stethoskop des 21. Jahrhunderts? Dr. Lepique: „Viele Fragen, die noch auf Antworten warten und ein interessantes Studienangebot, dass dich befähigt in allen Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens zu arbeiten.

Zum Semesterstart im September 2018 bietet die FOM Hochschule Wuppertal zwei Studiengänge im Hochschulbereich Gesundheit und Soziales an:

Bachelor of Arts in Gesundheits- und Sozialmanagement und Bachelor of Arts in Soziale Arbeit.

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