Update Donnerstag (21. Dezember) 21.15 Uhr:

Ryanair will den angekündigten Streik der Piloten am Freitagmorgen (22. Dezember) ins Leere laufen lassen. „Wir fliegen nach Flugplan“, sagte Peter Bellew, im Ryanair-Vorstand für das operative Geschäft zuständig, den Zeitungen der „Funke Mediengruppe“. Und weiter: „Wir bitten alle Fluggäste, normal zu ihren Flügen an den Flughafen zu kommen.“ Sollte es Verzögerungen geben, werde man sie über den Tag aufholen. Am stärksten betroffen seien die Flughäfen Berlin und Frankfurt/Main.

Was macht man an den Weihnachtstagen? Bleibt man im schönen Wuppertal oder genießt man das Fest der Fest unter tropischer Sonne? Für alle, die unserer Stadt an den Festtagen den Rücken kehren wollen, tun sich bereits jetzt schon erste Probleme auf. Besonders für die, die Ryanair für ihren Start in den Urlaub gebaucht haben. Denn beim irischen Billigflieger steht offenbar ein Streik unmittelbar bevor. Am Freitag (22.12.) wollen die Piloten in den Ausstand treten und die Fluggesellschaft in Deutschland bestreiken.

Grund sei eine kurzfristige Absage der für Mittwoch geplanten ersten Verhandlungsgespräche durch die Airline. Betroffen von dem Warnstreik am Freitagmorgen zwischen 5 und 9 Uhr seien alle Ryanair-Flüge von deutschen Flughäfen aus, teilte die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit heute (21.12.) in Frankfurt mitteilte. Flugausfälle hätten auch Folgen für den europäischen Flugverkehr, weil die Maschinen in der Regel den ganzen Tag über durchgetaktet sind.

Es wäre der erste Streik in der Geschichte des Billigfliegers in Deutschland. Die Billig-Airline hatte es zuvor grundsätzlich abgelehnt, Gewerkschaften als Vertreter ihrer Beschäftigten anzuerkennen.