Er ist vor allem in Europa höchst umstritten: US-Präsident Donald Trump. Welches Verständnis von Macht und Führung haben er und seine Administration? Auf welche Verhandlungstaktiken greifen sie zurück, um ihre Ziele zu erreichen? Und welche Chancen und Risiken birgt das aktuelle außenpolitische Vorgehen der Vereinigten Staaten? Fragen wie diese beantwortet Politikwissenschaftler Dr. Holger Janusch von der Universität Erlangen-Nürnberg in seinem Vortrag am Mittwoch (6. Juni) auf der AStA-Ebene auf dem Campus Grifflenberg. Interessierte sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.

Auf Einladung des Instituts für Politikwissenschaft liefert Dr. Janusch eine Analyse der US-Außenpolitik unter Präsident Trump aus einer machtpolitischen und verhandlungstheoretischen Perspektive. „Der drohende Handelskonflikt mit China und Europa, die Aufhebung des Iran-Nuklearabkommens sowie der Austritt aus dem Pariser-Abkommen und dem Transpazifischen Partnerschaftsabkommen lassen die US-Außenpolitik derzeit rein destruktiv wirken. „America First“ erscheint in diesem Kontext vielmehr als Synonym für America Lonely“, heißt es in der Veranstaltungsankündigung.

Der Vortrag ist eine Kooperationsveranstaltung des Instituts für Politikwissenschaft, der Fachschaftsabteilung Politikwissenschaft, des Regionalbüros Arbeit und Leben Berg-Mark und der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken, Kreisverband Wuppertal – Bergisch Land.

  • Termin: 6. Juni, 18.30 Uhr, Bergische Universität Wuppertal, Campus Grifflenberg, Gaußstr. 20, Gebäude ME, Ebene 04.