"Die Vorboten der Frühjahrsbelebung haben die Arbeitslosigkeit im bergischen Städtedreieck deutlich sinken lassen. Auch wenn der frostige März den Außenberufen zugesetzt hat, sorgt die gute Konjunktur dafür, dass die Unternehmen in der Region weiterhin neue Arbeitsplätze schaffen", so die März-Bilanz von Martin Klebe, Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal. Gegenüber dem Vorjahr ist die Beschäftigung um 6.000 Menschen gestiegen und erreicht damit ein neues Rekordhoch. Klebe: „So viele Menschen waren zuletzt vor 17 Jahren im bergischen Städtedreieck beschäftigt 

Die Arbeitslosigkeit in Wuppertal ist im März auf 15.726 Personen gesunken. Das waren 532 Arbeitslose weniger als im Februar und auch 1.378 Menschen weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sinkt von 9,1 Prozent im Februar auf aktuell 8,8 Prozent. Vor einem Jahr im März belief sich die Quote auf 9,6 Prozent.

Die Zahl der registrierten Arbeitslosen veranschaulicht aber nicht die gesamte Situation in Wuppertal, da Teilnehmer an Aktivierungs- oder Weiterbildungsmaßnahmen sowie Arbeitsgelegenheiten nicht als arbeitslos geführt werden. "Neben den 15.726 in Wuppertal arbeitslos gemeldeten befinden sich 14.616 Menschen in Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik oder haben einen arbeitsmarktbedingten Sonderstatus“, erläutert Arbeitsagenturchef Klebe. Ohne diese Maßnahmen wären in Wuppertal im März 30.342 Menschen arbeitslos „und damit 302 Menschen weniger als vor einem Jahr.“

 Besonders gesucht werden in Wuppertal derzeit beispielsweise Medizinische Fachangestellte, Fachkräfte in der Kfz-Technik, examinierte Altenpfleger, Fachkräfte und Helfer in der Lagerwirtschaft, Helfer in der Metallbearbeitung, Fachkräfte in der Bauelektrik, Verkäufer, Bürofachkräfte, Fachkräfte im Dialogmarketing, Fachkräfte im Objekt- und Personenschutz, Berufskraftfahrer, Maschinen- und Anlagenführer, Zahnmedizinische Fachangestellte, Fachkräfte für Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik, Krankenpfleger, Physiotherapeuten sowie Erzieher.