Die Einzelhandelskette Tedi mit Hauptsitz in Dortmund machte sich selbst Konkurrenz als sie im Herbst 2016 mit einer neuen Billig-Kette startete. „Black.de“ heißt der Laden, den Tedi selbst in Anspielung auf Name und Design als "ersten legalen Schwarzmarkt" bezeichnete. 1.000 Filialen bundesweit hatte man sich zum Ziel gesetzt. Ein erster Shop startet im September 2016 in Dortmund-Dorsteld. Für Wuppertals Schnäppchenjäger öffneten Filialen in Velbert, Remscheid und Solingen.

Doch jetzt ist Schluss mit den „legalen Schwarzmärkten“. Tedi stampft das Discount-Projekt nach nur einem Jahr wieder ein. Alle Black.de-Märkte werden in absehbarer Zeit zu Tedi-Filialen. Man wolle nun „das Beste aus beiden Konzepten machen“, hieß es dazu bei Tedi.

Dabei wird das Einzelhandelsunternehmen in Zukunft wie beim Black.de-Projekt auf größere Läden und auf ein erweitertes Angebot setzen. Denn neben Billigartikeln, wie Deko oder Haushaltswaren, bot Black.de in der Vergangenheit auch Elektronikwaren an. Laut „Ruhrnachrichten“ plant Tedi eine Expansion von deutschlandweit 1.700 Filialen auf insgesamt 5.000.