Der Wuppertaler FDP-Bundestagsabgeordnete Manfred Todtenhausen kritisiert Überlegungen der Deutschen Bahn, den ICE nach Berlin nur noch jede zweite Stunde in Wuppertal halten zu lassen. „Mit über 620.000 Menschen im Städtedreieck gehören wir zu einer der bevölkerungsreichsten Regionen in Deutschland. Diese Pläne der Deutschen Bahn zeigen leider wieder einmal einen absoluten Mangel an Wertschätzung des Bergischen Landes durch die Bahnführung“, zeigt sich Todtenhausen verärgert.

Hälfte der ICE übers Ruhrgebiet

Fakt ist, dass die Deutsche Bahn derzeit plant, ab 2021 einen neuen „ICE-Sprinter“ einzurichten, der nur noch in Köln, Hannover und Berlin hält. Um hierfür die nötigen Gleiskapazitäten frei zu bekommen, soll die Hälfte der bisher über Wuppertal fahrenden ICE über die Ruhrgebietsstrecke geführt werden. Das berichtete die in Hagen erscheinende „Westfalenpost“ am Samstag (14. April).

„Ich hoffe, dass es frühzeitig ein gemeinsames Signal der drei Bergischen Städte sowie der Landtags- und Bundestagsabgeordneten aus Remscheid, Solingen und Wuppertal geben wird, dass wir uns diesen Umgang durch die Deutsche Bahn nicht gefallen lassen“, so Todtenhausen.