Im vergangenen September hat Wuppertal auf Initiative von Oberbürgermeister Andreas Mucke ein Bündnis gegen Armut ausgerufen. Fünf Arbeitsgruppen gingen an den Start, um auszuloten, wie die Stadtgemeinschaft gegen Armut und ihre Folgeerscheinungen angehen kann. Jetzt wurden erste Ergebnisse präsentiert.


Nach Auffassung der Bündnis-Mitglieder sei deutlich geworden, dass Wuppertal mit vielen Hilfe- und Beratungsangeboten zur Vorbeugung und Bekämpfung von Armut schon gut aufgestellt ist. Wichtiges Ziel aller Arbeitsgruppen sei es nun, diese Anlaufstellen in den Stadtteilen bekannter zu machen, die verschiedenen Träger untereinander noch besser zu vernetzen und Armutsrisiken, wie etwa Langzeit-Arbeitslosigkeit, Krankheit oder fehlende Sprach-kenntnisse zu bekämpfen. 

"Die Aufgabe braucht einen langen Atem", so Oberbürgermeister Andreas Mucke.  Ab September soll die Bündnisarbeit mit halbjährlichen Schwerpunktthemen weitergehen.