CDU begleitet Moschee-Bau an der Gathe weiter konstruktiv

Michael Wessel, einer der beiden Vorsitzenden der CDU-Ratsfraktion (Foto: CDU Wupperlal)

Die DITIB-Gemeinde Wuppertal hat sich – anders als ihr Landesverband – im Hinblick auf den Gaza-Konflikt klar positioniert. Das begrĂŒĂŸen die beiden Fraktionsvorsitzenden der CDU im Wuppertaler Stadtrat, Michael Wessel und Hans-Jörg Herhausen.

„Die CDU-Fraktion begrĂŒĂŸt, dass die DITIB-Gemeinde Wuppertal ĂŒber die ErklĂ€rung des DITIB-Landesverbandes hinaus eine eindeutige, klare Positionierung formuliert hat und sich in jeder Form von Gewalt, Terrorismus und Antisemitismus distanziert“, heißt es in einer Pressemitteilung der CDU-Fraktion.

Sicherheit Israels deutsche StaatsrÀsen
FĂŒr sie stehe eindeutig fest: Antisemitismus und eine UnterstĂŒtzung oder gar Verherrlichung der GrĂ€ueltaten der Terrororganisation Hamas haben in unserer Gesellschaft keinen Platz. Die Sicherheit des Staates Israel sei ein unabdingbarer Teil der deutschen StaatsrĂ€son.

Das BĂŒndnis „Gathe fĂŒr alle“, so die Unionsfraktion weiter, verfolge vor allem ein Ziel: den Erhalt des Autonomen Zentrums an seinem angestammten Platz und Stimmung gegen das geplante Bauprojekt der DITIB-Gemeinde an der Gathe zu machen. 

Bedauern ĂŒber Vorpreschen der SPD
„Als CDU-Fraktion stehen wir weiterhin zu dem im MĂ€rz gefassten Zielbeschluss. Wir werden den Dialog mit der DITIB-Gemeinde Wuppertal fortsetzen und das Bauprojekt konstruktiv begleiten. Wir setzen uns dafĂŒr ein, dass der von uns im Begleitantrag eingeforderte Moschee-Beirat nun schnellstmöglich besetzt wird und seine Arbeit aufnimmt. Es ist aus unserer Sicht ein zentrales Gremium, welches das weitere Verfahren eng begleiten soll“, erklĂ€ren Wessel und Herhausen und bedauern, dass die SPD bei so einem sensiblen Thema vorgeprescht sei. Ziel sei es gewesen, mit den vier großen Fraktionen und mit der DITIB Gemeinde Wuppertal eine gemeinsame ErklĂ€rung zu erarbeiten.

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