CDU fordert Umsetzung von Ratsbeschlüssen zum Schulbau in Wuppertal

Foto: Achim Otto

Regierungspräsident drängt Verwaltungsspitze zur Handlung

Hintergrund

Seit Jahren bleiben Ratsbeschlüsse zur Entwicklung des Schulbaus in Wuppertal unumgesetzt. Die geplanten neuen Grundschulen sowie die 7. Gesamtschule und ihre Übergangslösung sind nach wie vor nicht realisiert worden. Stattdessen herrschen volle Klassenräume, Container auf Schulhöfen und die Umnutzung von Fachräumen zu Klassenräumen.

Forderung der CDU

Die Wuppertaler CDU und die CDU-Ratsfraktion drängen darauf, dass diese Ratsbeschlüsse endlich umgesetzt werden. Die Einmischung des Regierungspräsidenten, der die Verwaltungsspitze zur aktiven Umsetzung auffordert, wird als peinlich empfunden.

Erwartungen an die Verwaltung

Die CDU erwartet, dass die von Oberbürgermeister vorgestellte Schulbaustrategie rasch in konkrete umsetzbare Konzepte umgewandelt wird. Zudem wird eine Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit des Gebäudemanagements für den Schulbau gefordert.

Private Beteiligung im Schulbau

Die CDU hält die Beauftragung privater Unternehmen für schlüsselfertige Baumaßnahmen sowie die Auslagerung von Planungs- und Steuerungsaufgaben an Private für denkbar.

Folgenutzung des Kaufhof-Gebäudes

Die Vision für eine Folgenutzung des Kaufhof-Gebäudes sei laut CDU bislang nicht mit ausreichendem Datenmaterial hinterlegt. Daher wird der Oberbürgermeister aufgefordert, seiner Verantwortung gerecht zu werden und den Schulbau voranzutreiben, anstatt in Transformationsprozessen zu verharren.

Die Verbesserung der schulischen Situation für die Schülerinnen und Schüler in Wuppertal sei dringend erforderlich.

Das könnte Dich auch interessieren

Zukunft der Kirchlichen Hochschule auf der Hardt ungewiss

Energiewende auf lokaler Ebene: Ein Besuch von Anja Liebert in Wuppertal

FDP-Fraktion Wuppertal fordert Klarheit von der NRW-Landesregierung zur Ganztagsförderung