Die Fraktion der Freien Demokraten (FDP) im Rat der Stadt Wuppertal kritisiert die Stadt Wuppertal als Schulträger für die teils chaotischen Zustände aufgrund fehlender einheitlicher Regelungen für Wuppertaler Schulen während des Sturmtiefs Friederike.

„Während des Sturms hat der Schulträger die Schulen mit der Entscheidung alleine gelassen, ob und wann Unterricht stattfindet oder nicht“, so die schulpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion Karin van der Most. „Das hat an einigen Schulen dazu geführt, dass Schüler teils vormittags, teils mittags, also während des Sturms, nach Hause geschickt wurden. Dabei haben Eltern, die ihre Kinder zur Schule geschickt haben, darauf vertraut, dass der Unterricht ganz regulär stattfindet und ihre Kinder somit bis zum Schulschluss betreut und in Sicherheit sind.“

Nach Ansicht der Freien Demokraten hätte die Stadt Wuppertal als Schulträger im Vorfeld für alle Schulen eine einheitliche Regelung treffen müssen und nicht die Schulleiter mit einer solch gravierenden Entscheidung alleine lassen dürfen.

van der Most: „Das Sturmtief Friederike wurde lange im Vorfeld angekündigt, so dass die Stadt genügend Zeit gehabt hätte mit den Schulleitern ein einheitliches Vorgehen zu besprechen. Schüler während des Sturms nach Hause zu schicken, darf in einem solchen Fall keine Option sein. Sowohl wurden Schüler auf dem Nachhauseweg nicht unerheblichen Gefahren ausgesetzt, als auch die Eltern vor die Herausforderung gestellt, spontan eine private Betreuung zu organisieren. Hier muss es beim nächsten Mal eine einheitliche und bessere Regelung geben, die für alle Schulen im Tal gleichermaßen gilt.“