In der November-Ratssitzung am Montag (13. November) wird über die geplante Finanzhilfe der Stadt für die angeschlagene Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft (GWG) abgestimmt. SPD und CDU haben dazu einen Begleitantrag eingebracht, der eine klare rote Linie zieht. Den schon in der Vergangenheit war versucht worden, die GWG mit erheblichen finanziellen Mittel zu retten. Mit den jetzt zu beschließenden Maßnahmen soll letztmalig eine Konsolidierung versucht werden. SPD und CDU, die „große Kooperation“ (GroKo), sind sich einig, dass die haushaltswirksamen Belastungen in Höhe von jährlich zwei Millionen Euro sowie der städtische Konsolidierungsbeitrag von insgesamt rund 58 Millionen Euro der letzte Rettungsversuch sind. Weitere finanzielle Unterstützung soll es nicht geben. Die Verwaltung wird in dem Antrag beauftragt, ein engmaschiges Monitoring und Risikomanagement zu schaffen.