In einem Antrag zur Ratssitzung am Montag (18. Dezember) möchte die Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen den Fußweg am südlichen Wupperufer zwischen Wall/Südstraße und der Geschäftsbrücke schnellstens freigeben. Der Weg ist zurzeit mit Bauzäunen versperrt.

„Wir haben erfahren, dass die Kanalbaustelle in der Schlossbleiche viel länger zu einer Sperrung des Weges vom Wall zur Geschäftsbrücke führen wird als zunächst geplant. Wahrscheinlich bis Juli 2018. Fußgängerinnen und Fußgänger müssen von der Stadtsparkasse kommend einen großen Umweg über den Kirchplatz zum Bahnhof nehmen. Dabei ist der Weg längs der Wupper, vorbei am Köbo-Haus zur Geschäftsbrücke, fast fertig. Sogar die Straßenbeleuchtung funktioniert, wie sich per Web-Cam abends beobachten lässt,“ sagt Klaus Lüdemann, Stadtverordneter aus Elberfeld und Mitglied in der Kommission Döppersberg.

Die Fraktionsvorsitzende Anja Liebert ergänzt: „In der Kommission Döppersberg wurde am 28.11.2017 berichtet, dass es zu dem Weg längs des Köbo-Hauses noch keine vertragliche Regelung mit dem Investor gibt. Dies muss schnellstens nachgeholt werden. Es ist schier unglaublich, wie die Interessen der Fußgänger und Fußgängerinnen in der Priorität ganz hinten stehen.“

Der Fußweg sowohl an der Geschäftsbrücke als auch am Köbo-Haus sei noch nicht fertig gebaut. Um die Betonplatte oder den Asphalt dort zu verlegen, müsse es erst einmal trocken und warm genug sein, erläutert Stadtsprecherin Martina Eckermann die Position der Stadt. Die rechnet mit einer Fertigstellung im Frühjahr – vor der Öffnung der Schloßbleiche.