Wuppertals Oberbürgermeister Andreas Mucke wendet sich mit einem Grußwort zu Weihnachten an die Wuppertalerinnen und Wuppertaler. Wuppertal-total veröffentlicht Auszüge daraus.

„Wir haben so viele Arbeitsplätze und Gewerbesteuereinnahmen wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Wuppertals Bevölkerung wächst wieder“, heißt es in der Botschaft. Und weiter: „Aber leider profitieren nicht alle vom wirtschaftlichen Aufbruch. Es gibt zu viele, die keine Arbeit haben oder deren Einkommen nicht zum Leben reicht. Unsere wichtigste Aufgabe ist es, Menschen in Arbeit zu bringen und Armut zu bekämpfen. Daher habe ich das Bündnis gegen Armut ins Leben gerufen und einen Förder- und Präventionsplan für Kinder und Jugendliche aufgelegt – denn vorbeugen ist besser als heilen.“

Neue Schulen und Kitas

„Kurz vor Weihnachten hat der Stadtrat den Doppelhaushalt 2018/19 verabschiedet. Trotz schwieriger Kassenlage investieren wir mehr Geld in Kinderbetreuung, Soziales, Jugendarbeit, Infrastruktur Kultur, Sport und zukunftsfähige Mobilität. Wir bauen neue Schulen und Kitas, damit Eltern Beruf und Familie besser miteinander vereinbaren können.“

Zum aktuell beherrschenden lokalen Thema Zukunft des Wuppertaler Hauptbahnhofs sagt Mucke in seinem Weihnachtsgruß - nichts. Sein besonderer Dank gilt aber zu Recht denjenigen, die an Weihnachten, Silvester und Neujahr im Einsatz für andere sind.

„Auch 2018 wird es in Wuppertal keinen Stillstand geben“ heißt es in dem OB-Grußwort, und weiter: „Große Entscheidungen zum Pina Bausch-Zentrum, zur Bundesgartenschau und zur Seilbahn stehen an.“ Komisch: Die Seilbahn ist Thema, das Drama um den Hauptbahnhof nicht.

Eigenlob

Dafür gibt’s Eigenlob: „Wir organisieren unseren Verkehr nachhaltiger, damit wir mobil bleiben und gesündere Luft atmen können. Wir werden mit breiter Bürgerbeteiligung ein Stadtentwicklungskonzept erarbeiten, um festzulegen, wie Wuppertal weiter gestaltet werden soll.“

Abschließend heißt es: „Ich wünsche Ihnen fröhliche Weihnachten, einen guten Rutsch und ein friedliches und glückliches 2018.“

Foto: Stadt Wuppertal