Im EN-Kreis wird über Seilbahnen im ÖPNV diskutiert

Im Bolivianischen La Paz gehört die Seilbahn zum Stadtbild (Foto: M. Achteburg)

In Wuppertal ist der Bau einer Seilbahn als Teil des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs (ÖPNV) an einem Bürgerentscheid gescheitert. Im benachbarten Ennepe-Ruhr-Kreis wird derzeit darüber diskutiert, die Menschen am Seil „schwebend“ zu befördern. Im Fokus steht dabei die mögliche Ergänzung des ÖPNV zwischen Wetter und Burg Volmarstein sowie zwischen Witten-Herbede beziehungsweise -Heven und der Ruhr-Universität.

In einer offenen Sitzung hat die CDU-Kreisfraktion im Ennepe-Ruhr-Kreis Mitte Januar über das Thema „Seilbahnen als Alternative für den ÖPNV“ diskutiert. Nach der positiven Debatte will die Fraktion nun die Umsetzung mit einer Machbarkeitsstudie prüfen lassen. Ulrich Oberste-Padberg, der Kreisfraktionsvorsitzende, sagt, Seilbahnen seien geräusch- und emissionsfrei. Je nachdem was für ein System verwendet werde, könnten sie zudem autonom fahren.

In der ersten Sitzung des Ausschusses für Kreisentwicklung, Wirtschaft, Verkehr, Demografie und digitale Infrastruktur des Ennepe-Ruhr-Kreises im neuen Jahr am Mittwoch (14. Februar) steht unter anderem ein entsprechender CDU-Antrag auf der Tagesordnung. Beschlossen werden soll ein entsprechender Prüfauftrag an die Kreisverwaltung.

Es wird sicher interessant sein zu verfolgen, wie sich ein Projekt in der Nachbarschaft entwickelt, das in Wuppertal nicht zu realisieren war, aber in anderen Ländern erfolgreich zur Verkehrswende beiträgt.

Das könnte Dich auch interessieren

CDU fordert Umsetzung von Ratsbeschlüssen zum Schulbau in Wuppertal

Wuppertal gewinnt Preis für schönstes Bahnhofsumfeld

Wuppertal: Clevere Ideen von Betriebsräten gesucht