Mit klaren Worten hat der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete Jürgend Hardt die Vorgehensweise der Türkei im Norden Syriens verurteilt. Zwar habe die Türkei das Recht, sich gegen terroristische Angriffe zu verteidigen. "Doch Dauer, Tiefe und Intensität des Militäreinsatzes der Türkei in Afrin im Norden Syriens, stehen augenscheinlich nicht im Einklang mit dem Verhältnismäßigkeitsgebot des Völkerrechts", so Hardt. Er habe deshalb auch in einem Gespräch mit einem türkischen Abgeordneten die Auffassung vertreten, dass die Türkei den Einsatz beenden müsse. Zudem plädiere er dafür, dass der NATO-Rat sich damit befasst. J+rgen Hardt: "Die NATO verliert an Glaubwürdigkeit, wenn sie sich nicht selbst exakt an die Regeln hält, die sie gemeinsam verteidigen.