Wuppertals CDU-Bundestagsabgeordneter Jürgen Hardt hat den Giftgas-Anschlag auf den ehemaligen russischen Doppelagenten und seine Tochter im englischen Salisbury aufs Schärfste verurteilt. Giftgas werde zu Recht von der Weltgemeinschaft geächtet, so Hardt.

Damit die Umstände des Anschlags lückenlos aufgeklärt werden können, erwarte seine Fraktion die vollständige Kooperation von Seiten Russlands. „Moskau trägt schon allein deshalb eine besondere Verantwortung für die Sicherung des Nervengiftes, weil dieses in der ehemaligen Sowjetunion entwickelt und hergestellt wurde, so das Mitglied des Auswärtigen Ausschusses. „Da der Stoff zu den tödlichsten Nervenkampfstoffen überhaupt gehört, darf er keinesfalls in falsche Hände gelangen.“ Falls dies doch passiert sein sollte, müsse Russland auch hierfür Verantwortung übernehmen. Hardt: „Als enger Verbündeter genießt das Vereinigte Königreich unsere uneingeschränkte Solidarität.“