Jetzt, da der Umbau des Döppersberg fast abgeschlossen ist, üben immer mehr Wuppertaler*innen Kritik an der architektonischen Ausführung. Auch die FDP reiht sich in den Chor der „Mauergegner*innen“ ein. „Wie alle Fraktionen, war auch sie, von Anfang an über die Gestaltungspläne des Döppersbergs informiert. Nie hat man von Groko, Liberalen und Grünen gehört, dass sie mit den Planungen unzufrieden gewesen seien“, bemerkt Gerd-Peter Zielezinski, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE. „DIE LINKE im Rat begleitetet Planung, Ausführung und Kostensteigerung des Döppersberg-Umbaus in all den Jahren äußerst ablehnend. Aus den Plänen und Modellen war absehbar, dass nicht um die harmonische Einbindung der historischen Bausubstanz ging, sondern allein um die Interessen des Investors an dem innerstädtischen Gelände“, ergänzt Bernhard Sander, der DIE LINKE im Rat in der Planungs- und Baubegleitkommission Döppersberg vertritt.