Stark thematisiert wurden in letzter Zeit die sogenannten „Reichsbürger“. Dabei handelt es sich um eine Bewegung, die sich nicht an die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland hält, weil diese für sie nicht existiert – sondern weiterhin das Deutsche Reich.

Im Oktober 2016 eröffnete im fränkischen Georgensgmünd ein Mann das Feuer auf ein Sondereinsatzkommando der Polizei und verletzte vier Beamte. Einer von ihnen starb. Der Schütze war ein sogenannter „Reichsbürger“. Wer und wie viele diese „Reichsbürger“ sind, welche Gefahren von ihnen ausgehen, darüber spricht Andreas Speit in der Politischen Runde der Bergischen VHS am Montag (9. April). Speit ist Experte für Erscheinungsformen des Rechtsextremismus. Er geht in seiner Publikation zusammen mit zahlreichen Fachleuten diesen und anderen Fragen nach, hat die Szene untersucht und spricht über das merkwürdige Weltbild und die potenziellen Gefahren der „Reichsbürger“.

  • Für die Veranstaltung, die um 19.30 Uhr in der VHS Wuppertal (Auer Schulstr. 20) beginnt, ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.