Rat beschließt Restrukturierung des GMW

Foto: Stefanie vom Stein/Medienzentrum Stadt Wuppertal

Immer wieder hatte das Gebäudemanagement der Stadt Wuppertal (GMW) zuletzt für Negativschlagzeilen gesorgt. In der jüngsten Ratssitzung haben jetzt die Fraktionen von SPD, CDU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen ein deutliches Signal gesetzt, dass hinsichtlich der Restrukturierung des GMW noch einmal stärker der Fokus auf die Konsolidierung des Investitionsprogramms für die Jahre 2023 bis 2027 und die Verbesserung der Strukturen des GMW gelegt werden muss.

„Die bereits begonnene Organisationsentwicklung und die derzeit laufende strategische Neuausrichtung reichen in unseren Augen nicht aus“, erläutert CDU-Fraktionsvorsitzender Ludger Kineke den gemeinsamen Antrag. „Wir brauchen dringend auch im Hinblick auf die kommenden Haushaltsberatungen für das Jahr 2023 und darüber hinaus belastbare Zahlen, ein funktionierendes und einheitliches Controllingsystem, neue Projektmanagementstrukturen und eine bessere Abstimmung des Investitionsprogramms mit den Schnittstellen innerhalb der Verwaltung vor allem im Schulbereich und im Bereich der Feuerwehr.“

Breite Mehrheit

Deswegen erwarteten die Fraktionen, dass das GMW umgehend ein Projekt mit einer externen Unternehmensberatung aufsetzt, die auf solche Restrukturierungen spezialisiert ist, und bis zum Ende des Jahres konkrete Ergebnisse liefere. Besonders erfreulich wurde vermerkt, dass der Oberbürgermeister die politische Initiative aus der Mitte des Rates heraus begrüßt hat und sie mit breiter Mehrheit beschlossen wurde.

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