Selbst Stadtkämmerer Johannes Slawig war skeptisch, ob die Rettung der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft (GWG) gelingen könnte. Fakt ist aber, dass das im Oktober 2017 vom Stadtrat beschlossene Rettungspaket in Höhe von fast 60 Millionen Euro offenbar Wirkung zeigt. Ziel war es, die Stadttochter wieder in die Gewinnzone zu führen.

Die ersten drei Monate dieses Jahres sind so gut gelaufen, dass ein Jahresgewinn von 2,2 Millionen Euro prognostiziert wird. 2017 wies die GWG noch einen Verlust von 3,7 Millionen Euro aus. Trotzdem allerdings wird die GWG am Jahresende 2018 voraussichtlich immer noch mit 225 Millionen Euro verschuldet sein. Doch dass der Schuldenabbau nur langsam vonstatten gehen würde, war Johannes Slawig und dem Stadtrat ja von vornherein klar.