Wuppertals Sozialdemokraten fürchten, dass der von Bundesbildungsministerin Dr. Johanna Wanka geplante DigitalPakt scheitern könnte. „Eine Sorge die auch von den Kultusministern vieler Bundesländer geteilt wird,“ so die SPD in einer Presseinformation. Ministerin Wanka hatte vor einiger Zeit angekündigt, dass der Bund zwischen 2018 und 2022 fünf Milliarden Euro für Netzanbindung, Server und Schulcomputer zur Verfügung stellen werde. “Davon würde Wuppertal mit rund 20 Millionen Euro profitieren”, so die Berechnung von SPD-Vorstandsmitglied Servet Köksal. Seit zwei Monaten verweigere die Bundesbildungsministerin nun aber ihre Zustimmung zu einem zwischen Bund und Ländern ausgehandeltes Eckpunktepapier, in dem die Verteilung der Gelder, die Verwendungszwecke sowie die Aufgaben von Ländern und Kommunen beschrieben werden, weiß die SPD

“Wir haben uns an die NRW-Schulministerin gewandt, damit sie sich zusammen mit der SPD auf der Bundesebene für eine schnelle Umsetzung des DigitalPakts einsetzt”, so SPD-Vorsitzender Heiner Fragemann. Digitale Bildung müsse an allen Schulen ein Schwerpunkt der nächsten Jahre werden, um die Schülerinnen und Schüler auf die Herausforderungen des Digitalzeitalters vorzubereiten. Die CDU-Bundesbildungsministerin müsse deshalb zu ihren Ankündigungen stehen. “Es geht um eine wichtige Zukunftsinvestition, die sich nicht als heiße Luft im Wahlkampf erweisen darf.”, unterstrichen Fragemann und Köksal.