„Die Wärmeenergie des Abwassers für die Heizung und Kühlung von Gebäuden nutzen zu wollen, ist ein sinnvoller, innovativer und nachhaltiger Plan des Wuppertaler Gebäudemanagements“, ist Frank Lindgren, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, überzeugt. „Das Abwasser - z.B. Dusch- und Badewasser - im Kanal hat ganzjährig Temperaturen zwischen 10 und 20 Grad Celsius, verläuft quasi direkt unter unseren Füßen und ist als kostenlose Energiequelle nahezu immer verfügbar.“

Auch Bürgermeisterin Ursula Schulz, Sprecherin der SPD-Ratsfraktion im Kulturausschuss, zeigt sich erfreut über die Pläne des GMW: „Dass gerade zuerst das Historische Zentrum von dieser innovativen Technologie profitieren soll, ist ein tolles Signal für die Erneuerungen, die das Historische Zentrum jüngst erfährt.“

„Berechnungen zufolge könnte etwa ein Viertel des Energiebedarfs der Gebäude über das Abwasser gedeckt werden“, stimmt Frank Lindgren abschließend zu. „Schön, dass sich das Gebäudemanagement der Stadt Wuppertal für diese neue, umweltfreundliche Art der Energienutzung einsetzt.“