Heinrich Bottermann, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, hat das Wuppertal Institut besucht. Er informierte sich dort über die zentralen Arbeitsfelder und Projekte des Instituts, die einen engen Bezug zu seinem Ministerium haben. Anschließend besichtigte der Staatssekretär gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Wuppertal Instituts das Reallabor im Stadtviertel Arrenberg.

Für Bottermann, auch stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats des Wuppertal Instituts, stand neben einem strategischen Austausch über wichtige Arbeitsfelder des Wuppertal Instituts, der Dialog mit dem Präsidenten Uwe Schneidewind und dem Vizepräsidenten Manfred Fischedick über die zentralen Aspekte der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes NRW im Fokus des Besuchs. Dazu gehörten die Themenbereiche Kreislaufwirtschaft, urbane Reallabore sowie nachhaltige Konsummuster.

NRW zukunftsfähig machen

Nordrhein-Westfalen stehe vor großen Herausforderungen, sagt Bottermann und: „Wir wollen unser Land zukunftsfähig machen. NRW soll weiterhin eine Industrieregion bleiben – aber mit einem deutlich geringeren Ressourcenverbrauch und CO2-Fußabdruck. Wir sind daher sehr froh, dass wir mit dem Wuppertal Institut einen international hoch angesehenen Nachhaltigkeits-Think-Tank im Land haben, der die Politik aber auch die Unternehmen mit vielen guten Konzepten bei der Energie- und Ressourcenwende unterstützen kann.“

Ein Quartier auf dem Weg zur Nachhaltigkeit

Anschließend besuchte der Staatssekretär zusammen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Wuppertal Instituts das Stadtquartier Arrenberg, eines von drei Reallaboren unter wissenschaftlicher Begleitung des Wuppertal Instituts, das sich in den letzten fünf Jahren zu einem lebhaften und vielseitig genutzten Quartier entwickelt hat. Akteurinnen und Akteure des Vereins „Aufbruch am Arrenberg“ stellten zentrale Projekte des Quartierwandels vor, wie das Aquaponik-Projekt der Arrenberg-Farm.

Bottermann zeigte sich beeindruckt von den enormen Anstrengungen am Arrenberg. „Wir brauchen konkrete Nachhaltigkeitsschritte, die gerade auch Menschen in weniger prosperierenden Viertel mitnehmen. Dies gelingt uns nur, wenn sich die Menschen vor Ort mit ihren Ideen einbringen können, alle Akteure interdisziplinär zusammenarbeiten und mutig neue Dinge versuchen“, stellte er fest.