Alle halbe Jahre wird mit schöner Regelmäßigkeit nach einer Abschaffung der Sommerzeit gerufen. Jeweils kurz vor der anstehenden Zeitumstellung. Am Sonntag (25. März) ist es wieder soweit, werden die Uhren europaweit zurückgestellt. Vorher wird der Bundestag aber über künftige Umstellungen abstimmen.

Manfred Todtenhausen, Wuppertaler Bundestagsabgeordneter der FDP, hat mit der Fraktion seiner Partei jetzt einen Antrag in den Bundestag eingebracht, über den am Donnerstag abgestimmt wird. „Am kommenden Wochenende wird wieder einmal die Uhr eine Stunde vor gestellt. Ich hoffe, es wird das letzte Mal sein“, erklärt Todtenhausen auf seiner Facebook-Seite. „Denn die Zeitumstellung führt dazu, dass viele Menschen und Tiere über Tage darunter leiden und gesundheitlich beeinträchtigt werden. Der ursprünglich gedachte Zweck, durch die Einführung der Zeitumstellung Energie zu sparen, ist nicht erreicht worden. Warum also an einer Regelung festhalten, die den Menschen schadet und keinen Nutzen schafft?“

Im Februar hatte sich bereits das Europäische Parlament für ein Ende der Zeitumstellung ausgesprochen. Umsetzen kann es aber nur die Europäische Kommission gemeinsam mit den Mitgliedsstaaten der EU. „Wir wollen mit dem Antrag erreichen, dass der Deutsche Bundestag der Bundesregierung den verbindlichen Auftrag gibt, einer Abschaffung der unsinnigen Zeitumstellung zuzustimmen. Ich hoffe auf eine breite Unterstützung im Bundestag“, gibt sich Todtenhausen optimistisch.