Der Spielzeugriese Toys 'R' Us schließt alle Filialen im Heimatmarkt USA. Jetzt bangen auch die deutschen Standorte um ihre Existenz – wie die Niederlassung in der Wuppertaler Rathausgalerie.

Restrukturierung auch in Deutschland

Wie das Handelsblatt berichtet, bestätigte der Spielzeughändler offiziell, dass er alle 735 US-Filialen schließen oder verkaufen will. Toys 'R' Us strebt ein Konkursverfahren an, alle Niederlassungen in den USA und Puerto Rico sollen samt Inventar aufgelöst werden. Auch eine Restrukturierung sämtlicher Auslandsgeschäfte einschließlich der Filialen in Deutschland wurde angekündigt. Dort wird demnach ein Verkauf angestrebt.

Toys 'R' Us kämpft mit Schulden in Höhe von rund fünf Milliarden Dollar und bemüht sich schon länger erfolglos um einen Käufer. Im September 2017, kurz vor dem Weihnachtsgeschäft, hatte das Unternehmen in den USA Gläubigerschutz beantragt und die Schließung von 180 Filialen angekündigt.