Verwaltung nimmt Abstand von Kaufhof-Standort für Else-Lasker-Schüler-Gesamtschule

Foto: Achim Otto

In der Sitzung des Schulausschusses vom 12. Juni berichtete Oberbürgermeister Schneidewind, dass die Verwaltung die Idee, die Else-Lasker-Schüler-Gesamtschule im Kaufhofgebäude unterzubringen, nicht weiterverfolgen wird.

Freie Wähler begrüßen Entscheidung

Die Freien Wähler zeigten sich erfreut über die Entscheidung der Verwaltung, die Argumente gegen die Ansiedlung der Schule im Kaufhofgebäude zu berücksichtigen. Sie lobten die Verwaltungsspitze für die Rücknahme des Vorschlags und betonten, dass der Standort mitten in der Innenstadt von Anfang an als ungeeignet betrachtet wurde. Auch die Schulleitung sprach sich aufgrund schulpädagogischer Belange klar gegen den Standort aus.

Kritik am Innenstadtstandort

Für die Freien Wähler ist der Kaufhof-Standort auch für andere Schulen keine Option. Die Lage in der Innenstadt würde eine notwendige Trennung von Schulgelände und städtischem Umfeld unmöglich machen. Das Umfeld mit Spielhallen, Erotikshops und ähnlichem Gewerbe wird als völlig ungeeignet für eine schutzwürdige Institution wie eine Schule angesehen. Es sollte nicht um die Zukunft des Kaufhofgebäudes gehen, sondern um die spezifischen Anforderungen an einen Schulstandort.

Abnehmende Unterstützung für den Verwaltungsvorschlag

In den letzten Tagen nahm die Unterstützung für den Vorschlag der Verwaltung ab. Abgesehen von der FDP erkannten fast alle anderen politischen Mitbewerber die Argumentation der Freien Wähler an. Besonders kritisiert wurde, dass die Schulausschussvorsitzende eine ‚ergebnisoffene‘ Prüfung bevorzugte, anstatt sich klar gegen den Kaufhof-Standort zu stellen, was als schulpolitischer Fehler gewertet wurde.

Zukunft der Else-Lasker-Schüler-Gesamtschule

Das Hauptaugenmerk liegt nun darauf, schnell eine geeignete und bessere Lösung für die Unterbringung der Else-Lasker-Schüler-Gesamtschule zu finden. Die Schule wartet bereits viel zu lange auf eine zufriedenstellende Lösung.

Das könnte Dich auch interessieren

FDP-Fraktion fordert schnellere Genehmigungsverfahren für Wasserstoffprojekte der AWG

Neue Windenergiebereiche in Wuppertal geplant

Bund fördert Denkmalschutzprojekte in Wuppertal