„Danke“ heißt es in großen Lettern auf der Homepage der Volksbank im Bergischen Land. „Danke für Ihr Vertrauen im Jahr 2017“.  Da kann man nur hoffen, dass das Vertrauen in die Genossenschaftsbank im kommenden Jahr nicht allzu sehr erschüttert wird. Denn für Wuppertals Kunden von Volks- und Raiffeisenbanken wird es bald teurer. Zu erwarten sind auf jeden Fall höhere Gebühren. Zudem sollen bundesweit weitere Filialen geschlossen werden. „Von der Kostenlos-Mentalität müssen wir uns verabschieden“, sagte der Präsident des Genossenschaftsverbandes, Ralf W. Barkey, zum Jahreswechsel in Frankfurt. So brechen auch für die Genossenschaftsbanker und deren Kunden 2018 weniger rosige Zeiten an. Die niedrigen Zinsen machen ihnen zu schaffen. Auch die Kreditvergabe soll angeblich im regionalen Bereich stagnieren.

Zudem rechnet Barkey mit einer weiteren Ausdünnung des Filialnetzes. „Wir werden sicher einen weiteren Rückgang im Filialbereich haben“, sagte der Genossenschaftschef, der aber trotzdem den „grundsätzlichen Anspruch, in der Fläche vertreten zu sein“, aufrecht erhalten will. Vorrangiges Ziel aber sei es, eine „vernünftige Kosten-Nutzen-Relation“ hinzubekommen. Schon im vergangenen Jahr ist das Filialnetz arg geschrumpft. 2016 gab es noch 430 Kreditgenossenschaften, 2017 waren es nur noch rund 400. Besonders dünn wird die Luft wohl für die kleineren genossenschaftlichen Häuser. In Wuppertal gibt es eine Filiale in Elberfeld in der Herzogstraße und in Barmen in der Friedrich-Engels-Allee.