Seit Montag (6. November) tagt die Welt-Klimakonferenz in Bonn. Die 23. Vertragsstaatenkonferenz (COP) der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen findet it 20.000 Teilnehmern in der ehemaligen Bundeshauptstadt mit über 20.000 Vertreterinnen und Vertretern aus Diplomatie, Politik und Zivilgesellschaft statt. Mit dabei ist auch das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie. Das beobachtet seit Beginn des UN-Klimaprozesses die laufenden Verhandlungen und wird nach der Konferenz eine Auswertung veröffentlichen. Diesmal liegt ein besonderes Augenmerk vor allem auf dem Verhalten der US-Delegation. Beobachter befürchten seit der Ankündigung des US-Präsidenten Donald Trump, aus dem Pariser Abkommen auszutreten, dass die USA versuchen wird, die gesamten Verhandlungen zu untergraben.

In zahlreichen begleitenden Veranstaltungen stellt das Wuppertal Institut seine Forschung vor und diskutiert konkrete Wege für die Umsetzung des Pariser Abkommens. Dazu gehören im Jahr 2017 die Konferenz „Klimaschutz in der Industrie“ sowie die Veranstaltungsreihe „NRW Climate Lounge“, die das Wuppertal Institut gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen und der Energie-Agentur NRW in Bonn veranstaltet. Zusätzlich finden zahlreiche Side-Events zu spezifischen Einzelthemen statt, an der Mitarbeiter des Wuppertal Instituts auf der diesjährigen Klimakonferenz Impulse geben.