Die Stadt schließt das Haushaltsjahr 2017 mit einem Plus von 90,6 Millionen Euro ab. Zum ersten Mal seit 1992 muss die Kommune keine neuen Schulden aufnehmen. Das teilte die Stadt heute (2.3.) mit. "Ein hervorragendes Ergebnis - besonders, weil es nicht ausschließlich Einmaleffekten zuzuschreiben ist. Vielmehr ist es so, dass wir deutliche strukturelle Verbesserungen erzielen konnten. Das macht Hoffnung für das aktuelle Haushaltsjahr", sagte Oberbürgermeister Andreas Mucke.

Ein  Grund für die positive Entwicklung: Die Einnahmen durch die Gewerbesteuer sind deutlich höher ausgefallen als geplant. 68 Millionen Euro habe man durch eine Einmalzahlung, ausgelöst durch einen Veräußerungsgewinn, einnehmen können. „Die entscheidende Nachricht ist, dass sich das Ergebnis zusätzlich noch einmal um 17 Millionen Euro verbessert hat, weil die wirtschaftliche Entwicklung hervorragend verläuft", sagt Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig.

Wie die Stadt dazu weiter mitteilte, habe eine unerwartete Rückzahlung in Höhe von 10,7 Millionen Euro, die die Stadt vom Landesverband Rheinland erhielt, ebenfalls positiven Einfluss auf den Jahresabschluss gehabt. Der Landesverband hatte den Betrag ursprünglich als Rückstellung für eine Klage gebraucht, ihn aber letztlich nicht in Anspruch nehmen müssen. So wurde die Auszahlung möglich.