Drei Monate vor Ausbildungsbeginn am 1. September sind in Wuppertal, Remscheid und Solingen noch rund 1.700 Lehrstellen unbesetzt. Den Firmen fällt es immer schwerer, Azubis zu finden, sagt die Arbeitsagentur.

Infos zur Ausbildung beim Zoll

Im Berufsinformationszentrum (BIZ) Wuppertal findet am Donnerstag (7. Juni) eine Infoveranstaltung zu den Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten bei der Zollverwaltung statt. Geboten werden beim Zoll ungewöhnliche Arbeitsorte – Boote, Flughäfen, Baustellen oder Autobahnraststätten – und ungewöhnliche Arbeitsutensilien, wie gefälschte Markenuhren, Schuhe aus Schlangenleder, geschmuggelte Zigaretten und Wal-Salami.

Wer beim Zoll arbeitet, hat nicht nur einen krisensicheren Arbeitsplatz als Beamtin oder Beamter, sondern kann sich je nach Talent und Eignung beispielsweise bei der Bekämpfung der Produktpiraterie oder Schwarzarbeit, der Bekämpfung des Schmuggels vor Ort oder am Schreibtisch bewähren.

Junge Menschen, die eine Ausbildung oder ein Studium beim Zoll anstreben, können sich dafür mit Realschulabschluss in den mittleren Dienst oder Fachhochschulreife/Abitur in den gehobenen Dienst. Werner Weyers, Ausbildungsleiter beim Hauptzollamt Düsseldorf, erläutert die Einstellungsvoraussetzungen und die Bewerbungsverfahren für den mittleren und den gehobenen Zolldienst sowie den Studiengang an der Fachhochschule des Bundes.

  • Der Vortrag findet am 7. Juni um 13 Uhr im BIZ Wuppertal in der Hünefeldstr. 10a statt.