Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV unterlag in einem turbulenten Spiel bei der Zweitvertretung des 1. FC Köln mit 3:6 (2:1). Die Partie begann schon turbulent: Nach acht Minuten erhielt Köln schon einen Elfmeter aufgrund eines Fouls von Peter Schmetz. Prokoph verwandelte genauso sicher, wie Gaetano Manno auf WSV-Seite nicht einmal drei Minuten später. Beide Elfer waren umstritten. Vor der Pause gelang Schmetz per Kopfball nach eine Ecke noch die WSV-Führung (43.).

Richtig turbulent wurde es vor rund 700 Zuschauern – davon gut die Hälfte aus Wuppertal – im zweiten Durchgang. Köln bewies mehrfach Comeback-Qualitäten und glich schnell aus (52.). Zwar gelang Gino Windmüller per Kopf nach Mandt-Ecke für den WSV der 3:3-Gleichstand (54.), doch Köln legte sofort wieder vor (55.) und machte den Sack mit zwei Treffern in der Nachspielzeit zu. Schmetz hatte zwischendurch noch den Pfosten getroffen.

WSV-Trainer Stefan Vollmerhausen: „Es darf nicht sein, dass wir da die Gegentore nach Standards kassieren. Aber unverdient war der Kölner Sieg nicht.“