Im Bonner Sportpark Nord startete der WSV erfolgreich in die Rückrunde der Saison 2017/18. Mit 4:1 (0:1) revanchierten sich die Wuppertaler für das 1:1 im Hinspiel gegen den Bonner SC. In der Tabelle klettern die Rot-Blauen auf Platz drei.

Der WSV setzte dabei zu Beginn auf die Routine des nach seiner Verletzung erstmals wieder eingesetzten Silvio Pagano, der für Youngster Noah Gulden in die Startelf rückte. Das Spiel begann turbulent, es ging hin und her. Nach acht Minuten hatte sich Bonn bereits drei (2., 5. und 8. Minute) und der WSV eine gute Chance (7.) erarbeitet. In der 22. Minute dann die kalte Dusche für die Gäste: Nach Foul von Dennis Dowidat knallte Jesic den fälligen Freistoß aus 22 Metern in den Torwinkel. Joshua Mroß war da machtlos. Vor der Pause hätte der WSV aber den Ausgleich erzielen können, wenn nicht sogar müssen: Nach einem zu kurzen Befreiungsschlag nach einer WSV-Ecke in der 37. Minute zimmerte Yassine Khadraoui aus elf Metern den Ball mit voller Wucht nur haarscharf über die Latte. Auch Tristan Duschke hätte dem WSV vier Minuten vor Halbzeitende den Ausgleich bescheren können. Nach einer Ecke setzte er freistehend den Kopfball zu hoch an. So ging es mit einem Rückstand in die Pause.

Im zweiten Durchgang aber brannte der WSV ein echtes Feuerwerk ab und wurde mit drei Treffern innerhalb von knapp zehn Minuten belohnt, die das Spiel drehten. 69. Minute: Gaetano Manno trifft aus der Distanz den Pfosten, Duschke ist mit vorn und schießt locker ein. 73. Minute: Raphael Steinmetz knallt das Leder aus 18 Metern trocken und flach in die Ecke. 78. Minute: Steinmetz geht elegant durch die Mitte, legt in den Strafraum auf Kevin Pytlik, der die Kugel in die lange, rechte Ecke schießt.

Und schließlich beteiligt sich auch Torjäger Christopher Kramer am Trefferreigen: Aus 24 Metern hält er einfach mal voll drauf – der Ball schlägt genau im Torwinkel ein. Trainer Stefan Vollmerhausen freute sich natürlich über den Sieg in seinem 100. Spiel als Trainer mit dem WSV: „Es war ein aufopferungsvoller Kampf, mit dem wir die Bonner gebrochen haben. Über 90 Minuten gesehen war es ein verdienter Sieg.“