Knapp zweitausend Kilometer muss Handball-Zweitligist Bergischer HC in diesem Jahr noch hinter sich bringen. Zwei Auswärtsspiele sind es, die noch vor der Winterpause anstehen. Am Freitag (22. Dezember) beim HSC 2000 Coburg und am Dienstag (26. Dezember) in Dresden beim HC Elbflorenz.

Für die Partie am Freitagabend um 20 Uhr in der HUK-Coburg arena erwartet BHC-Cheftrainer Sebastian Hinze ein schwieriges Spiel. „Die Vorbereitung darauf ist extrem schwer, weil wir nicht genau wissen, was uns erwartet. Coburg hat viele Verletzte, von denen wir auch noch nicht wissen, ob sie dabei sind.“ Welche Formation auch immer die Oberfranken aufbieten werden, Hinze bescheinigt dem Gegner insgesamt mehr Potenzial, als es der derzeitig siebte Tabellenplatz aussagt. „Wir müssen zusehen, dass wir die Rückraumschützen attackieren, die große Stärke von Coburg ist die 6:0-Deckung mit einem guten Torhüter Jan Kulhanek als unangefochtene Nummer eins.“

Die „Löwen“ werden äußerst wachsam in das Auswärtsspiel gehen, so besiegte Coburg doch auf eigener Platte Bietigheim, Balingen und Nordhorn. „Es wird schwer, aber unser klares Ziel ist ein Sieg“, so Sebastian Hinze selbstbewusst, der alle personellen Optionen ausschöpfen kann. Alle zuletzt angeschlagenen und verletzten Spieler sind wieder voll im Training. „Eine schöne Situation, wenn alle fit sind“, freut sich der BHC-Coach.