Da war wieder „Gegenhalten“ gefragt. Wie schon in Wilhelmshaven musste Handball-Zweitligist Bergischer HC auch bei der HSG Konstanz alles geben, um am Ende mit dem 30:26 (13:10)-Auswärtserfolg auch im 14. Spiel der Saison ohne Verlustpunkt zu bleiben. Gleichzeitig unterlag die Aufstiegskonkurrenz: Lübeck mit 22:32 in Emsdetten und Bietigheim mit 30:37 in Wilhelmshaven.

Den Hausherren gelang erst in der 9. Spielminute mit dem 1:4 der erste Treffer des Abends, bevor der BHC durch Leos Petrovsky und Fabian Gutbrod den Vorsprung auf 6:1 (11.) ausbaute. Mit einem Doppelschlag verkürzte Konstanz zwar auf 4:7 (13.), doch das Spiel hatten die Gäste klar unter Kontrolle und streuten drei weitere Tore zum 4:10 (16.) ein. Knapp fünf Minuten vor der Halbzeit machten sich einige Nachlässigkeiten im Offensivspiel der Bergischen bemerkbar, was Konstanz wieder auf 9:12 (26.) herankommen ließ und die lautstarke Kulisse noch weiter anheizte.

Konstanz brachte sich weiter in Position, nachdem sowohl Darj und Gutbrod nach dem Wiederanpfiff nur das Aluminium des gegnerischen Gehäuses trafen. Die Folge:  Der 16:16-Ausgleich. Arnor Thor Gunnarsson erzielte per Siebenmeter das 21:17 (43.). Mit einer offensiven 4:2-Abwehr zog die HSG noch eine letzte Trumpfkarte, die der BHC aber erfolgreich konterte.

BHC-Trainer Sebastian Hinze: „Ich bin unheimlich froh, dass wir das Spiel erfolgreich gestalten konnten. Allerdings haben wir in der entscheidenden Phase uns auf unsere kompakte Defensive und Tempo besonnen und haben in einem vergleichbaren Spiel es besser gelöst als in Wilhelmshaven.“

Bergischer HC: Rudeck, Boieck – Kotrc (3), Artmann, Gutbrod (6), Bettin, Arnesson (7), Babak (3), Darj, Petrovsky (1), Nippes (1), Criciotoiu (3), Gunnarsson (6/5).