Der Bergische HC blieb auch im 15. Auswärtsspiel der Saison in der 2. Handball-Bundesliga siegreich. Nach dem 29:22 (17:12)-Auswärtssieg beim EHV Aue ist die Weste weiterhin blütenweiß.

Die erste Führung für die Bergischen erzielte Linus Arnesson zum 4:3 (9.). Die Sachsen egalisierten bis zum 7:7 (12.) stets, ehe Majdzinski und Gunnarsson die „Löwen“ nach einer knappen Viertelstunde mit zwei Toren zum 9:7 in Front brachten. Zunächst verpassten die Gäste auf plus Drei zu erhöhen, doch als der EHV ebenfalls nicht einnetzte, erhöhte Gunnarsson für den BHC auf 10:7 (17.). In der 23. Spielminute saß Szücs beim BHC bereits zum zweiten Mal mit einer Zeitstrafe auf der Bank, was Aue zum 11:12-Anschluss nutzte. Doch Babak beantwortete für die dezimierten Gäste postwendend mit dem 13:11 (24.).

Starkes Abwehr-Torwart-Paket

Ein mehr als solides Abwehr-Torwart-Paket und die äußerst geduldig vorgetragenen Positionsangriffe des BHC bereitete dem EHV Aue mit zunehmender Spielzeit immer mehr Kopfzerbrechen. Die völlig verdiente 17:12-Halbzeitführung des BHC stellte so die logische Konsequenz der ersten Halbzeit dar.

Arnor Gunnarsson, überragend, erhöhte mit seinem siebten erfolgreich verwandelten Siebenmeter und einem Tempogegenstoß auf 22:16 (38.). Die Partie plätscherte nun ohne weitere Gegenwehr der Hausherren zu einem ungefährdeten Auswärtssieg dahin. Die Bergischen mussten sich nur vorwerfen lassen, dass sie gerade in den Schlussminuten zahlreiche Tormöglichkeiten ausgelassen haben.

  • BHC-Trainer Sebastian Hinze: „Wir haben einen überragenden Positionsangriff gespielt, so wie man es auswärts machen muss. Wir müssen uns vorwerfen, dass wir nach der Entscheidung fahrlässig noch klare Chancen liegen lassen.“

  • Bergischer HC: Rutschmann, Rudeck – Kotrc, Artmann, Gutbrod (2), Bettin (6/2), Arnesson (2), Babak (2), Szücs, Nippes (1), Darj (2), Petrovsky, Criciotoiu (1), Majdzinski (1), Gunnarsson (12/7).