22:0 Punkte lautet die Ausbeute der Bergischen Löwen nach dem 29:18 (15:10)-Heimsieg gegen den Tabellenvierten HSG Nordhorn-Lingen Der konnte nur in der Anfangsphase der Partie mithalten und musste sich früh in der zweiten Halbzeit geschlagen geben. Arnot Thor Gunnarsson verwandelte alle sechs Siebenmeter und war mit zehn Treffern bester Werfer des Spiels.

„Es war ein verdienter Sieg für uns“, konstatierte BHC-Cheftrainer Sebastian Hinze. „In der Anfangsphase war ich etwas unzufrieden, weil in der Deckung die Kompaktheit fehlte. Da konnte die HSG einfache Tore machen. Offensiv war es okay, aber wir verschießen ein paar freie Würfe“, beschreibt er die Partie. Und weiter: „Wir haben es geschafft, die Räume eng zu machen und im entscheidenden Moment zu attackieren.“

Torhüter Christopher Rudeck, durch die Verletzung von Bastian Rutschmann zur Nummer eins aufgestiegen, glänzte mit 13 Paraden und erhielt vom Coach ein Sonderlobs. Sehr zu Recht. „Das Tempospiel war sehr gut, und das war auch das Ziel der Woche, weil es ein bisschen gehakt hatte nach der Verletzung von Csaba Szücs. In der zweiten Halbzeit haben wir es gut ausgenutzt, dass Nordhorn ein Spieler im Innenblock fehlte. Es war eine sehr zufriedenstellende Leistung. Herausheben möchte ich Tomas Babak und Maciej Majdzinski, über die wir in der ersten Halbzeit das Spiel in den Griff bekommen haben“, analysierte Hinze weiter.

BHC: Rudeck, Olbertz, Boieck – Bettin (2), Darj, Petrovsky (1), Gunnarsson (10/6), Nippes, Majdzinski (2), Kotrc (2), Artmann (1), Babak (3), Gutbrod (2), Arnesson (5), Criciotoiu (1).