Das war kein gelungener Einstand in der Wuppertaler Bayer-Halle. Volleyball-Bundesligist Bergische Volleys musste bei seiner Premiere an der Rutenbeck vor 500 Zuschauern gleich eine herbe 0:3-Niederlage hinnehmen. Gegen die Alpen-Volleys Haching waren die Bergischen chancenlos, brachten in den drei Sätzen ganze 42 Punkte auf die Anzeigetafel. 15:25 16:25 und 11:25 hieß es am Schluss mehr als deutlich. Nach nur 69 Spielminuten ar die Partie beendet.

„Wir haben viel investiert, aber wenig herausbekommen“, stellte Helmut Weissenbach, der Manager, fest. Vor allem die Annahmeschwäche der Gastgeber, die die „Alpinisten“ gnadenlos zu nutzen wussten, war entscheidend für die klare Niederlage. Ein kurzes Aufbäumen der Bergischen Volleys war allenfalls im dritten Satz bis zum Stand von 5:5 zu spüren.

Die größte Schwachstelle bildete der Brasilianer Iurgen Hummes Specht, der im Außenangriff spielte. Aber auch die Einwechslung des 32-jährigen Routiniers Oliver Gies, von 2008 bis 2010 bei den Wuppertzal Titans aktiv, brachte keinen neuen Impulse ins Spiel der Bergischen Volleys. Vielleicht fehlte dem Team nach den beiden Auftaktniederlagen auch einfach das Selbstbewusstsein und der Mut. Anders als in den Spielen zuvor gelang es diesmal nicht, wenigstens phasenweise mit dem Gegner mitzuhalten.

Der Cheftrainer der deutsch-österreichischen Mannschaft war logischerweise vollauf zufrieden: „Die Mannschaft hat von Beginn an alles umgesetzt, was wir im Vorfeld besprochen haben, wir waren heute in allen Belangen überlegen.“ Für die Bergischen Volleys heißt es nun die Wunden zu lecken und am Sonntag (5. November) beim Tabellenneunten in Königs Wusterhausen. Die „Netzhoppers“ haben aus den ersten drei Spielen einen Sieg geholt.

Bergische Voilleys: Hummes Specht, Benz, Boehm, Lipscombe, Zoodsma. Tille, van Werkhoven, Gies, Bene, Borgeaud,