Sport

Lemgo bestraft viele BHC-Fehler mit Gegenstößen

Sogar 16 Paraden von Torhüter Tomas Mrkva konnten die deutliche 23:31 (12:17)-Niederlage gegen die befreit aufspielenden Gastgeber vom TBV Lemgo Lippe nicht verhindern. Nur ein Mal schaffte es Handball-Bundesligist Bergischer HC in der Anfangsphase auszugleichen. Ein zweimaliges kurzes Aufflackern des BHC wehrten die Hausherren souverän ab.

Lemgo zog zügig von 6:5 auf 9:5 davon. Lukas Stutzke verkürzte aus dem Rückraum zum 9:11, erneut sorgten die Gastgeber mit zwei schnellen Treffern für einen Dämpfer. Der BHC leistete sich sowohl im gebundenen Angriff wie auch im eigenen Tempospiel viele Fehler, die Lemgo mit einfachen Gegenstößen konsequent bestrafte. Kurz vor der Pause hatten die Gäste noch die Chance zur Schadensbegrenzung, doch abgesehen von einem Treffer durch Kreisläufer Tom Bergner gelang nicht viel, so dass Lemgo mit 17:12 in die Kabinen ging und klar im Vorteil war.

Überraschung gelingt nicht

Nach Wiederbeginn setzte Trainer Sebastian Hinze auf eine sehr junge und damit für Lemgo überraschende Aufstellung. Doch der Effekt verpuffte, die Lipper machten es cool und gingen zwischendurch sogar mit zehn Toren in Führung. Der BHC blieb fehlerbehaftet, traf oft das Tor nicht oder blieb im Abwehrblock hängen. Gleichzeitig bekam phasenweise auch die Deckung nicht mehr den gewünschten Zugriff.

Personell waren die Löwen gebeutelt. Neben Arnor Gunnarsson (Muskelverletzung in der Wade) fehlten Kreisläufer Max Darj (Kopfverletzung nach einem Zusammenprall) sowie kurzfristig Fabian Gutbrod. Der Mannschaftskapitän hatte sich zwar warm gemacht, konnte dann aber mit Rückenproblemen nicht spielen.

„Nie zehn Minuten ohne eigenen Fehler.“

Sebastian Hinze, BHC-Coach

BHC-Traiiner Sebastian Hinze: „Es war ein völlig verdienter Sieg für Lemgo. Wir kommen überhaupt nicht in unser Spiel. Wir hatten immer Phasen, in denen wir ein gutes Gefühl hatten – gerade die Unterzahlsituationen, in denen wir uns ins Spiel kämpfen, aber wir schaffen es nie, mal zehn Minuten ohne einfachen Fehler zu agieren.“

  • Bergischer HC: Mrkva, Rudeck – Boomhouwer (6/1), Damm, Gutbrod, Stutzke (2), Weck (2), Arnesson (3), Babak (2), Szücs, Nikolaisen (4), Bergner (1), Schmidt (1), Nippes (1), Uscins (1), Thomas.
  • Spielfilm: 3:2 (5.), 6:3 (10.), 9:5 (15.), 10:7 (20.), 13:9 (25.), 17:12 (30.), 20:14 (35.), 24:17 (40.), 26:17 (45.), 28:20 (50.), 30:21 (55.), 31:23 (60.).
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Veröffentlicht von
Markus Achteburg

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