Nun war es doch nichts mit dem ersten Saisonerfolg für Rollhockey-Bundesligist SC Moskitos Wuppertal. Auch im Pokal beim zwei Klassen tiefer spielenden HSV Krefeld II mussten die Unterbarmer am Ende gratulieren – zum 5:1 (1:0)-Sieg. Eine faustdicke Überraschung, die den Seidenstädtern da gelungen ist. Dagegen zog der RSC Cronenberg mühelos ins Pokal-Viertelfinale ein. Zweitligist ERV Schweinfurt hatte dem Erstligisten, der am Ende 14:1 (7:0) gewann, nichts Bremsendes entgegen zu setzen. Die Cronenberger Zweitvertretung schied mit 2:7 gegen RHC Recklinghausen aus.

Moskitos bauen ihren Gegner auf

Hatten die Moskitos das Krefelder 1:0 noch als Betriebsunfall verbucht so gab diese Führung den Gastgebern mit jeder Minute, die sie verteidigt wurde, immer mehr Selbstbewusstsein. Die ersten Sekunden nach der Pause brachten „Blau“ für SCM-Akteur Marcel Mirscheid – und den Krefeldern die Überzahl. So erhöhten sie binnen kurzem auf 3:0 und lähmten damit zugleich die nun völlig konsternierten Wuppertaler. Auch das vierte HSV-Tor fiel in Überzahl, nachdem Brikmann auf die Bank geschickt worden war. Mit dem 5:0 nur wenig später lagen die Moskitos am Boden, Niklas Obermeier gelang nicht mehr als der Ehrentreffer (45.).

Die Krefelder Reservisten ziehen als einziger Nicht-Erstligist in die Runde der letzten Acht ein.

RSC trifft fünfmal in ersten 13 Minuten

In der Alfred-Henckels-Halle eröffnete Lucas Seidler schon in der 2. Minute den Torreigen für die Cronenberger. Otto Platz, Benjamin Nusch per Doppelschlag und Sebastian Rath legten bis zur 13. Minute nach. Danach gönnten sich die Löwen eine kleine Pause, Erneut Seidler und Marco Bernadowitz per Strafstoß sorgten für die 7:0-Pausenführung. Die Partie war bereits entschieden. Die weiteren RSC-Tore gelangen Kai Riedel (2), Niko Monrovia sowie erneut Nusch (2), Bernadowitz und Platz.

Im Viertelfinale treffen die Cronenberger am 24. März in eigener Halle auf den Ligarivalen RESG Walsum.