Mit einer Nullnummer endete das Nachholspiel des Fußball-Regionalligisten Wuppertaler SV beim FC Wegberg-Beeck. Nach einer sehr ordentlichen ersten Halbzeit ließ der WSV doch deutlich nach, musste allerdings die letzten gut 20 Minuten in Unterzahl spielen.

Gute Chancen

Der WSV wurde seiner Favoritenrolle vor rund 250 eigenen Fans gerecht und war insgesamt die bessere Mannschaft. Und hatte auch gute Chancen. Mehrfach gab es schon im ersten Durchgang Einschussgelegenheiten. So für Enzo Wirtz (4.) und Christopher Kramer (7. und 15.), zweimal war der Ball gar im Tor. Doch die Unparteiischen hatten Gino Windmüller jeweils im Abseits gesehen. Auf der anderen Seite war es WSV-Keeper Joshua Mroß, der sein Tor selbst zweimal in Gefahr brachte.

Ampelkarte gegen André Mandt

Nach der Pause wurden die Gastgeber deutlich stärker, konterten nun durchaus gefährlich. Auf der anderen Seite versprang innerhalb einer Minute erst Heidemann, dann Kramer der Ball in aussichtsreichen Situationen auf dem holprigen Rasenplatz. Ab der 70. Minute musste der WSV in Unterzahl agieren, nachdem André Mandt wegen wiederholten Foulspiels die Ampelkarte gesehen hatte.

Elfmeter verweigert

Aufregung in der Schlussphase: Nach einem klaren Foul an Enes Topal im Strafraum blieb die Pfeife des Unparteiischen stumm. Nicht aber WSV-Trainer Britscho, der kaum zu beruhigen war. Nicht nur hatte ein elfmeterreifes Vergehen gesehen. Der Schiedsrichter musste am Ende von der Polizei in die Kabine begleitet werden.

Mit neuen Trikots

In Wegberg trat der WSV erstmals in den neuen Trikots mit dem Namen des erst tags zuvor eingestiegenen Trikotsponsors „fobeal Alu-Schild GmbH“. Der hatte sich erst tags zuvor bei der WSV-Mitgliederversammlung entschieden, die Brust der Spieler für sich werben zu lassen. Und gleichzeitig mitzuhelfen, die für diese Saison erwartete Deckungslücke von 200.000 Euro zu schließen.