Durch einen Kopfballtreffer von Gino Windmüller (73.) ist dem Wuppertaler SV der perfekte Rückrundenstart in der Fußball-Regionalliga West gelungen. Unter Leitung des neuen Trainers Christian Britscho gewann der WSV beim SV Rödinghausen durch diesen Treffer mit 1:0 (0:0). Den Sieg verdienten sich die Rot-Blauen mit einem über 90 Minuten konzentrierten Auftritt. Ein dicker Wermutstropfen war allerdings die frühe Auswechslung von Peter Schmetz, der mit einer Fußverletzung vom Platz geführt werden musste.

Die offensiv starken Ostwestfalen ließen ihren Gegner allerdings nur selten zum Zug kommen. Der freute sich über die Unterstützung von 150 bis 200 lautstarken Anhängern unter den knapp 1.000 Zuschauern des Spiels, das sich überwiegend zwischen den Strafräumen abspielte. Auffallend: Die Gastgeber waren dabei sehr auf Ballsicherung aus. So neutralisierten sich beide Teams weitgehend, Strafraumszenen waren Mangelware. Kramers Kopfball an die Latte kurz vor der Pause war bis dahin die beste Torchance für den WSV.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit übernahmen die Wuppertaler das Kommando. Und wieder hatte Kramer eine dicke Torchance, scheiterte aber im Eins gegen Eins am Rödinghauser Schlussmann. Nach einer von Gaetano Manno scharf hereingegebenen Ecke stand dann aber Gino Windmüller frei und köpfte das Leder in die Maschen.

In der Schlussphase kamen die Gastgeber noch zu einigen wenigen, allerdings guten Chancen, doch mit Glück und Geschick verteidigten die WSVer die knappe Führung bis zum erlösenden Schlusspfiff.

  • WSV: Mroß – Windmüller, Heidemann, Schmetz (13. Blum), Uphoff, Grebe, Manno, Dowidat (67. Topal), Wirtz (84. S. Saric), Pagano, Kramer.