Nach dem starken Spiel in Herringen will Rollhockey-Bundesligist RSC Cronenberg auch gegen den Tabellendritten RESG Walsum ein gutes Spiel liefern. Dies umso mehr, als auch Benjamin Nusch nach drei Spieltagen Sperre wieder dabei sein kann. Bei der RESG Walsum hat man sich entschieden, den Weg zur Spitze mit südeuropäischen Spielern zu erreichen. So stehen aktuell fünf Spieler aus den warmen Regionen des Kontinents im Team von Walsums Trainer Günther Szalek. Miquel Vila führt die interne Torjägerliste an, liegt im Ligavergleich aber „nur“ auf Rang elf.

Die Walsumer zeigten sich bislang in der Fremde stets kompromisslos: Von vier Reisen brachten sie maximale zwölf Punkte heim in den Duisburger Norden. So gewannen sie im Vorjahr in Cronenberg auch mit 5:3. Doch auch wenn die bisherigen Resultate die Favoritenrollen klar den Gästen zuweisen: Die „RSC-Löwen“ sind in eigener Halle stets besonders kampfstark und haben sich gegen Darmstadt und Calenberg erst nach Verlängerung geschlagen gegeben.

  • Spielbeginn am Samstag (9. Dezember) in der Alfred-Henckels-Halle ist um 15.30 Uhr.

Moskitos zum Kellerduell nach Recklinghausen

Zeitgleich kommt es in der Heinrich-Auge-Halle in Recklinghausen zum Kellerduell zwischen dem gastgebenden RHC (drei Punkte) und dem punktlosen Schlusslicht SC Moskitos Wuppertal. Die Vester haben zuletzt zwar durchaus gute Leistungen gezeigt, aber noch längst nicht wieder an die Resultate der Vorsaison angeknüpft. Die Play-off-Ränge sind somit schon ein wenig entrückt, doch unmöglich ist das Erreichen der Qualifikationsplätze noch längst nicht. Drei Punkte gegen das bislang arg gerupfte Schlusslicht aus Wuppertal wären allerdings Pflicht, soll der Zug nicht doch schon frühzeitig abgefahren sein. Das knappe 12:11 vor Jahresfrist ist zudem Mahnung genug, die Wuppertaler „Stechmücken“ trotz deren katastrophalen Abschneidens in den ersten acht Spielen nicht zu unterschätzen.