Nach zwei Siegen in Folge musste Rollhockey-Bundesligist RSC Cronenberg beim Tabellennachbarn SC Bison Calenberg eine 2:6 (1:2)-Niederlage hinnehmen.

Bereits in der ersten Spielminute gingen die Niedersachsen durch einen Weitschuss ihres Nationalspielers und Mannschaftskapitäns Milan Brandt in Führung. Mitte der ersten Halbzeit gelang Kay Hövelmann der Ausgleich für die Gäste. Der RSC spielte offensiv, während die Gastgeber ihr Heil im Kontern suchten. Und ihnen gelang dieses Vorhaben, denn bei solch einem Gegenangriff glückte dem Niederländer Rico van den Dungen in der 19. Minute das 2:1.

Spielerisch war der RSC mit den Gastgebern auf Augenhöhe, doch entschieden wurde die zweite Halbzeit dann über Strafstöße aufgrund von Teamfouls beziehungsweise Blauen Karten. Hatte Otto Platz in der ersten Halbzeit einen Zeitverweis kassiert, so kamen in der zweiten Halbzeit vier Zwangspausen für Cronenberger Spieler hinzu. Doppelt traf es dabei Sebastian Rath.

Calenbergs Torjäger Milan Brandt ließ sich bei der Ausführung der fälligen Strafstöße die Chancen nicht nehmen und baute den Vorsprung aus. Den einzigen Treffer des RSC im zweiten Spielabschnitt erzielte Benjamin Nusch zum 2:4-Zwischenstand. Die RSC-Spieler waren allerdings nicht immer ganz einverstanden mit den Entscheidungen des Unparteiischen-Duos Bernd Ullrich/Peter Thißen und spielten die letzten gut sechs Minuten nur unter Protest zu Ende.

  • RSC Cronenberg: Hilbertz, Soriano – Molet, Platz, Nusch (1), Hövelmann (1), S. Rath, Riedel, Seidler, Morovic

Moskitos gehen nach der Pause unter

Der SC Moskitos Wuppertal kassierte die erwartet klare Niederlage bei Tabellenführer TuS Düsseldorf-Nord. Der setzte sch gegen den abgeschlagene Schlusslicht mit 16:1 (5:0) durch.

Die jüngsten beiden Niederlagen hatten die Düsseldorfer doch stark verunsichert, wie in der Startphase offenbar wurde. Die Wuppertaler igelten sich sofort vor dem eigenen Tor ein, und die Rheinländer brauchten eine ganze Weile, um ihrerseits so richtig in Schwung zu kommen. Erst das 2:0 (17.) ließ den Knoten platzen, so dass die Landeshauptstädter zur Pause klar führten.

Im zweiten Durchgang holten die Gastgeber dann schnell nach, was die Fans schon in der ersten Hälfte erwartet hatten: Tore am Fließband. Innerhalb der ersten sechs Minuten rappelte es regelrecht im Karton. Zusammen mit dem Moskitos-Ehrentreffer von Jan Henckels (30.) fielen in dieser kurzen Phase acht Tore.

  • SC Moskitos: Kaas, A. Obermeier – Lucht, Lückenhaus, Mirscheid, Dincer, N. Obermeier, Henckels (1), Brikmann.