Zum dritten Mal in Folge darf Rollhockey-Bundesligist RSC Cronenberg in der heimischen Alfred-Henckels-Halle antreten. Von Vorteil war das zuletzt nicht. 4:13 endete das Spiel gegen Ligaprimus TuS Düsseldorf-Nord, gegen Darmstadt folgte ein 4:6 nach Verlängerung. Und auch der erste Auftritt in eigener Halle endete nach einer Extraschicht gegen Calenberg mit einem 4:5. Jetzt kommt mit dem HSV Krefeld der Vorletzte der Liga nach Wuppertal – und den gebeutelten Wuppertalern wohl gerade recht. Denn angesichts des bisherigen Abschneidens der Rheinländer machen sich die Cronenberger berechtigte Hoffnungen, mit ihren Fans endlich den ersten Heimsieg zu feiern. Im Vorjahr gab es schließlich ein 5:2.

Nach Ablauf seiner Sperre wieder dabei ist Spielertrainer Jordi Molet, Benni Nusch muss aber weiterhin zuschauen. Er wird dem RSC in diesem wichtigen Spiel sehr fehlen. Denn bei einem Sieg würden die Löwen den Kontakt zum Mittelfeld der Bundesliga herstellen, bei einer Niederlage könnte Krefeld mit den Löwen nach Punkten gleichziehen. Der Gast aus der Seidenstadt kommt mit einem neuen Trainer. Mit Alfredo Meier hat ein sehr erfahrener Coach das Traineramt beim HSV übernommen.

  • Spielbeginn in der Henckels-Halle ist am Sanstag (18. November) um 15.30 Uhr.

Moskitos erwarten Rekordmeister

Lokalrivale SC Moskitos Wuppertal steht als Liga-Schlusslicht vor einer nahezu unlösbaren Aufgabe. Rekordmeister RESG Walsum wird sich vom angestauten Frust nach der 3:4-Heimniederlage gegen Remscheid befreien und sich zugleich auf das CERS-Cup-Rückspiel eine Woche später in Lleida vorbereiten.wollen. Die „Stechmücken“ mussten am vergangenen Wochenende eine 3:23-Klatsche hinnehmen und haben in erst fünf Spielen schon über 70 Treffer kassiert.

  • Spielbeginn in der Sporthalle Am Kothen ist am Samstag (18. November) um 15 Uhr.