Fünf Spiele – erst einen Satz gewonnen. Volleyball-Bundesligist Bergische Volleys hat bislang alles andere als überzeugt. Und am Mittwoch (22. November) kommt der in der Liga allein noch unbesiegte Meister 2015, Vizemeister 2016 und 2017 und frisch gebackene Supercup-Gewinner, VfB Friedrichshafen, in die Wuppertaler Bayerhalle. Niemand rechnet mit dem ersten Saisonsieg des heimischen Teams, aber ein wenig ärgern wollen die Bergischen das Team vom Bodensee schon.

Ex-Bundestrainer Vital Heynen, der Coach der Friedrichshafener, setzt alles daran, 2017/18 möglichst viele Titel einzusammeln. Der Supercup ist nach dem Erfolg gegen die Berliner Recycling Volleys bereits gewonnen, der Start in die Champions League gegen Neftokhimic 2010 Burgas (Bulgarien) verlief ebenfalls planmäßig, der Einzug in die Gruppenphase der CL ist unter Dach und Fach.

Da sind die Bergischen Volleys der krasseste denkbare Außenseiter, auch wenn sie zuletzt beim Tabellensiebten in Bühl den ersten Satz bei der 1:3 (15:25 27:29 25:18, 18:25)-Niederlage gewonnen haben. Trotzdem werden sie alles daran setzen, den desolaten Auftritt gegen die Alpenvolleys in der Bayerhalle vergessen zu machen. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.