Frauenhandball-Zweitligist TV Beyeröhde musste sich gegen die „Spreefüxxe“ Berlin mit einem Punkt begnügen. In einer dramatischen Schlussphase verspielte die Mannschaft von Trainer Martin Schwarzwald eine Führung trotz Überzahl. 25:25 (11:10) hieß es am Ende der turbulenten Partie vor gut 200 Zuschauern in der Halle Buschenburg.

Bis zu vier Tore hatte der Vorsprung der Beyeröhderinnen in der ersten Halbzeit betragen, doch der Aufsteiger kämpfte sich bis zur Pause wieder heran. Zwei Tore Rückstand, zwei Tore Führung – im zweiten Spielabschnitt ging es hin und her. Die Gastgeberinnen schienen das bessere Ende aber für sich zu haben, als beim Stand von 25:23 die Gäste in der 57. Minute eine Zeitstrafe erhielten. Die beeindruckte sie wenig, in Unterzahl trafen sie noch zum Anschlusstreffer und erzielten 25 Sekunden vor dem Ende den Ausgleich.

Am Ende ein durchaus verdienter Punkt für die Berlinerinnen, die immer wieder ins Spiel zurück fanden. Beyeröhde muss nach dem Auswärtssieg beim Tabellenführer mit dem zweiten Heim-Unentschieden gegen einen – allerdings starken – Aufsteiger leben. Diesmal leistete sich die aggressive Abwehr des TVB einige Fehler, die die „Spreefüxxe“ über den Kreis und aus dem Rückraum zu nutzen wussten.