Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV ist zum vierten mal in Folge nicht über ein Unentschieden hinausgekommen. Die Partie am Ostermontag bei RW Oberhausen endete im Stadion Niederrhein vor 2.160 Zuschauern 1:1 (0:0). Dabei entschädigte eine gute zweite Halbzeit für das recht passive Spiel beider Teams vor den Pause.

Langweilige erste Halbzeit

In der Tat: Die erste Halbzeit war von der Defensiveinstellung beider Teams geprägt. Torchancen blieben rar, mehr kreierte allerdings der WSV, dem auch ein Treffer gelang. Doch Niklas Heidemann jubelte zu früh (15.): Die Unparteiischen erkannten zurecht auf abseits. Von RWO war nach drei Niederlagen in Folge bis zur Pause gar nichts zu sehen, man merkte der Mannschaft drei Niederlagen in Serie an. Nach dem Wechsel stellte Oberhausens Tarik Kurt das Spiel dann auf den Kopf. Kurz vor der Pause eingewechselt traf er mit dem ersten Schuss der Oberhausener auf das WSV-Tor (51.).

Schneller Ausgleich durch Ex-RWO-Spieler Enes Topal

Dem WSV gelang schon sechs Minuten später der Ausgleich durch Enes Topal, der einen Fehler im Aufbauspiel der Gastgeber nutzte. Das Spiel wurde nun munterer. Raphael Steinmetz, bis zur Winterpause noch in Wuppertal, hatte gleich zwei Mal das 2:1 auf dem Fuß, scheiterte aber erst an WSV-Keeper Joshua Mroß und setzte den Nachschuss knapp neben das Tor. Auf der anderen Seite traf Gino Windmüller den Pfosten (70.). Patrick Schikowski profitierte noch von einem Fehler von Silvio Pagano am eigenen Strafraum, verfehlte aber das Tor um einen halben Meter (80.).

  • WSV: Mroß – Windmüller, Heidemann, Uphoff, Blum, Dowidat, Schünemann (90. Grebe), Pagano, Topal (68. Cirillo), Saric (61. Wirtz), Kramer,
  • Tore: 0:1 (51.) Kurt, 1:1 (56.) Topal.