Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV und sein Ex-Trainer Stefan Vollmerhausen haben sich einvernehmlich darauf verständigt, den bis 2020 laufenden Vertrag zum 28. Februar 2018 zu beenden. Die zuvor seitens des Vereins ausgesprochene fristlose Kündigung wird damit zurückgenommen. Das teilte der Verein am Donnerstag (22. Februar) mit.

„Wir haben in den vergangenen Tagen intensive und konstruktive Gespräche mit Stefan Vollmerhausen und seinem Berater geführt, in denen wir die im Laufe der letzten Wochen entstandenen Irritationen und Missverständnisse aufgearbeitet und ausgeräumt haben. Beide Seiten sind dennoch überzeugt, dass durch die Ereignisse der letzten Monate eine weitere störungs- und belastungsfreie Zusammenarbeit nicht gewährleistet ist. Wir haben uns deshalb gemeinsam dazu entschlossen, dass Arbeitsverhältnis mit Ablauf des Monats im gegenseitigen Einvernehmen zu beenden“, heißt es dazu von Seiten des WSV.

Vollmerhausen kommentiert die Trennung so: „Es war mir nach fünfeinhalb Jahren im Verein wichtig, einen sauberen Schlussstrich ziehen zu können. Die letzten Tage waren geprägt von Spekulationen und unwahren Behauptungen. Ich bin froh, dass wir in einem zielorientierten Dialog eine für beide Seiten zufriedenstellende Lösung erzielt haben.“

Darüber hinaus haben beide Seiten Stillschweigen über die Inhalte der Gespräche und die Modalitäten der Vertragsauflösung vereinbart. Der Grund für die am 7. Februar ausgesprochene und jetzt zurückgenommene fristlose Kündigung bleibt damit weiter im Dunklen.